Gewalttäter nach Zeugenhinweis gefasst: Rosenheimer Bundespolizei bringt Deutschen in Untersuchungshaft

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat einen gesuchten Gewalttäter in Untersuchungshaft gebracht. Er konnte nach einem Zeugenhinweis am Bahnhof in Rosenheim festgenommen werden.

Die Bundespolizei hat am Dienstag (15. Dezember) einen Deutschen in Untersuchungshaft gebracht. Er soll Mitte November* eine 86-Jährige am Rosenheimer Bahnhof als Schlampe „beschimpft“ und umgestoßen haben. Ohne sich weiter um die Frau zu kümmern, war er unerkannt davon gelaufen. Die Geschädigte aus dem Landkreis Rosenheim musste im Krankenhaus behandelt werden.

Durch einen Zeugenhinweis konnte der gesuchte Mann jetzt am Bahnhof in Rosenheim festgenommen werden. Der mutmaßliche Täter wurde dem Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt. Dieser entschied, den Wohnsitzlosen in Untersuchungshaft zu nehmen. Bundespolizisten brachten den Festgenommenen in die Justizvollzugsanstalt nach Traunstein.

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim.

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